BR24 und sein Blick auf den Nahen Osten: Ein Fallbeispiel

Untersucht man Inhalte und Wortwahl der Berichterstattung genauer, wird klar: Immer noch wird die Realität im sogenannten Nahen Osten in einen israelfreundlichen Deutungsrahmen gesteckt. Auch wenn dies bedeutet, dass man zu diesem Zweck Fakten verdreht, Daten weglässt und entmenschlichende Metaphern unkommentiert verbreitet. 

Friedensflottillen und das Schweigen der Medien

Wieder ist eine Friedensflottille unterwegs. Wieder versuchen Privatpersonen, das zu tun, was die Staatengemeinschaft versäumt: humanitäre Hilfe nach Gaza zu bringen. Es stellt sich die Frage, ob unsere Medien auch dieses Mal so eklatant versagen werden wie im Juni 2025, als das Hilfsschiff „Madleen“ völkerrechtswidrig von Israel gekapert wurde.